03Das Projekt

Vom Gedanken zur gebauten Form.

Zum Ort der Oase des Weltfriedens

Der Weg zum Weltfrieden ist weit und beschwerlich. Für den Ideengeber, Frank Nesselhauf, kamen in diesem Prozess Europa, und darin ganz besonders Deutschland, eine hohe Verantwortung zu. Von hier nahmen zwei Weltkriege mit unzähligen Opfern in aller Welt ihren Anfang. Von hier aus sollte ein weltweiter Prozess der Versöhnung und der Befriedung angestoßen und gefördert werden.

Für ein europäisches Zentrum spiritueller Art war für ihn der Grenzraum zu Frankreich geradezu prädestiniert, da die Einigung ganz wesentlich auf die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft zurückging.

Die Oase des Weltfriedens im Grenzraum zu Frankreich hätte so etwas wie die „Seele Europas" sein und sinn- und identitätsstiftendes Wahrzeichen Europas werden können. Ein spirituelles Zentrum könnte als Pendant zu Strasbourg und Brüssel gesehen werden, wo wichtige Entscheidungen für die europäische Politik (und darüber hinaus) fallen.

Grundriss der Oase des Weltfriedens mit zentralem Labyrinth

Das Große Welt-Friedens-Spiel

Eine Vision nach der Verwirklichung der Anlage oder ähnlichen Orten

1

Spielregel – Neugier wecken

Tausche im Zugangsbereich Geld gegen das Welt-Geld (Loch-Münzen) zum Kauf von (vegetarischen) Speisen und Getränken.

2

Spielregel – Auszeit nehmen

Einfach da sein und die Atmosphäre genießen, die Anlage erkunden, Besonderheiten entdecken.

3

Spielregel – Bereitschaft zum sozialen Einsatz

Pflege der Anlage durch freiwillige Arbeitseinsätze von jung und alt in Gemeinschaft zu Begegnung und zum Kennenlernen.

4

Spielregel – Lernbereitschaft

Dokumente und Ausstellungen in den vier Häusern der Begegnung lesen und sich darüber austauschen.

5

Spielregel – Offenheit und Toleranz

Gegenseitiger Besuch der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in den Pagodenzelten.

6

Spielregel – Erfahrung mit allen Sinnen

Meditative Begehung des Labyrinths zur Mitte.

7

Spielregel – Unverfügbarkeit aushalten

Begegnung aller Besucher im Schweigen auf Augenhöhe um die leere Mitte des Runden Tisches im Haus des Friedens und der Versöhnung.