Der Weg zum Weltfrieden ist weit und beschwerlich. Für den Ideengeber, Frank Nesselhauf, kamen in diesem Prozess Europa, und darin ganz besonders Deutschland, eine hohe Verantwortung zu. Von hier nahmen zwei Weltkriege mit unzähligen Opfern in aller Welt ihren Anfang. Von hier aus sollte ein weltweiter Prozess der Versöhnung und der Befriedung angestoßen und gefördert werden.
Für ein europäisches Zentrum spiritueller Art war für ihn der Grenzraum zu Frankreich geradezu prädestiniert, da die Einigung ganz wesentlich auf die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft zurückging.
Die Oase des Weltfriedens im Grenzraum zu Frankreich hätte so etwas wie die „Seele Europas" sein und sinn- und identitätsstiftendes Wahrzeichen Europas werden können. Ein spirituelles Zentrum könnte als Pendant zu Strasbourg und Brüssel gesehen werden, wo wichtige Entscheidungen für die europäische Politik (und darüber hinaus) fallen.

Eine Vision nach der Verwirklichung der Anlage oder ähnlichen Orten
Tausche im Zugangsbereich Geld gegen das Welt-Geld (Loch-Münzen) zum Kauf von (vegetarischen) Speisen und Getränken.
Einfach da sein und die Atmosphäre genießen, die Anlage erkunden, Besonderheiten entdecken.
Pflege der Anlage durch freiwillige Arbeitseinsätze von jung und alt in Gemeinschaft zu Begegnung und zum Kennenlernen.
Dokumente und Ausstellungen in den vier Häusern der Begegnung lesen und sich darüber austauschen.
Gegenseitiger Besuch der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in den Pagodenzelten.
Meditative Begehung des Labyrinths zur Mitte.
Begegnung aller Besucher im Schweigen auf Augenhöhe um die leere Mitte des Runden Tisches im Haus des Friedens und der Versöhnung.